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Diese markante Aviator-Sonnenbrille von Versaces Herrenlaufsteg verfügt über geschmeidige Bügel, auf denen der Markenname in Metall eingraviert ist. Die Fassung selbst besteht aus leichtem Nylon, sodass sie angenehm zu tragen ist. Diese Sonnenbrille hat eine Herstellergarantie von 2 Jahren.

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Cornerstone – Issue 4, Q4

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Pages: Cornerstone - Issue 4, Q4 2016 - de

Gebäude wurden ursprünglich geschaffen, um uns vor einer feindlichen Umgebung zu schützen. Inzwischen lauern im Freien jedoch kaum noch große Raubtiere. Unsere Sicherheit hat sich beträchtlich erhöht. Was aber, wenn die Gebäude, die ursprünglich zu unserem Schutz gedacht waren, unserer Gesundheit schädigen?

Die Idee von Gesundheit und Wohlbefinden war eine der Hauptkomponenten des ursprünglichen BREEAM-Zertifizierungsprogramms „New Offices“ von 1990. Seit 2014 tritt diese Idee wieder zunehmend in den Vordergrund. Zu verdanken ist dies teilweise einer Studie des World Green Building Council 2015 mit dem Titel „Health, Wellbeing and Productivity in Offices“, die überzeugende Argumente dafür liefert, dass eine Beziehung besteht zwischen Gesundheit und Wohlbefinden auf der einen und der Produktivität auf der anderen Seite.

Neu auf dem Markt

Inzwischen sorgt eine neue Zertifizierung für Aufsehen. 2014 wurde mit dem WELL Building Standard der weltweit erste Zertifizierungsstandard für Gebäude lanciert, der sich ausschließlich auf die Gesundheit und das Wohlbefinden von Menschen konzentriert. Der Standard wurde über sieben Jahre von Wissenschaftlern, Medizinern und Architekten entwickelt.

Zu den heute weit verbreiteten Gesundheitsrisiken, die unser Immunsystem schwächen können, zählen u. a. Luftschadstoffe, schlechte Ernährung und Schlafmangel. Die zur Entwicklung des WELL-Standards durchgeführte Forschung zeigt, dass sich auch Gebäude stark auf unsere Körperfunktionen auswirken und diverse Körpersysteme beeinflussen – vom endokrinen System (Hormonsystem) bis zu unserem Nervensystem.

Auf die innere Uhr hören

Nur wenn die Menschen mit ihrer Außenwelt verbunden bleiben, können sie ihrem Biorhythmus, ihrer inneren Uhr, folgen. Dieser Rhythmus hilft ihnen, ihren regelmäßigen Schlaf und andere physiologische Prozesse zu regulieren. Arbeitsplätzen in tiefen Räumen mangelt es an natürlichem Tageslicht, den entsprechenden Sonneneinfallswinkeln und den Farbtemperaturen (den für das Licht typischen Farben), die unsere innere Uhr kalibrieren. Kunstlicht hat häufig die falsche Farbtemperatur. Diese macht uns wach, obwohl wir allmählich in Vorbereitung auf die Nacht zur Ruhe kommen sollten. Die Folge ist, dass wir uns am nächsten Tag müde fühlen. Der WELL-Standard fordert, dass Gebäude einen guten Zugang zu Tageslicht und elektrische Beleuchtung mit entsprechenden Farbtemperaturen bieten.

Tief durchatmen

Gebäude mit mechanischer Lüftung sollen uns vor einigen Schadstoffen in unserer Stadtluft schützen. Dazu wird die Luft konstant gefiltert, was jedoch in der Regel lediglich den Feinstaub aus der Luft entfernt. Aufgrund der mikrobiellen Verunreinigung von Leitungen und leicht flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) in Möbeln, Einrichtungsgegenständen und sogar Reinigungsprodukten enthält die Raumluft jedoch inzwischen eine ganze Reihe an Toxinen.

WELL setzt Standards für das Raumklima und misst die Luftqualität in Räumen, um die Schadstoffexposition zu senken. Dabei setzt der WELL-Standard auf eine Kombination aus Kontrolle direkt an der Quelle, d.h. die Entfernung von Schadstoffen aus Materialien und einer wohl durchdachten Lüftung, die für ausreichend frisch gefilterte Luft im Raum sorgt. So wird beispielsweise gezeigt, dass eine im Bodenbereich eingelassene Verdrängungslüftung mit Absaugung in der Decke eine viel wirksamere Versorgung mit Frischluft bietet als ein im Deckenbereich installiertes Lüftungssystem. Die Verdrängungslüftung treibt die verunreinigte Luft nach oben, wo sie dann über die Absaugung abgeführt wird. Eine Verunreinigung der hereinströmenden Frischluft wird damit vermieden. In einer Studie wurde belegt, dass die Verdrängungslüftung um das bis zu 6,6-fache besser ist als eine normale Klimaanlage.

Stress abstreifen

Innenräume können physiologische Belastungen verursachen, weil wir uns mit Unannehmlichkeiten, wie blendendes Licht, grau in grau-Farbpaletten, Lärm und kalter Zugluft auseinander setzen müssen. Der WELL-Standard ermutigt Gestaltungsmerkmale, die den Gebäudenutzern mehr Kontrolle über ihre Umgebung geben und es ihnen ermöglichen, die Bedingungen in Räumen so anzupassen, dass sie weniger abgelenkt werden und mit weniger Störfaktoren zurechtkommen müssen.

Gut ankommen

Für jede Stufe der WELL-Zertifizierung – Silber, Gold und Platin – müssen Gebäude eine Reihe von Mindeststandards erfüllen. Diese Voraussetzungen sorgen schon an sich für einen hohen Standard. Der Zertifizierungsstandard ist scheinbar einfach und umfasst pro Merkmal nur eine Seite. Dies täuscht jedoch über die Folgen und Auswirkungen der gestalterischen und betrieblichen Maßnahmen hinweg, die zur Erfüllung der erforderlichen Leistungsstandards umgesetzt werden müssen. So ist beispielsweise die Idee, ein Gebäude vor dem Bezug richtig durchzulüften, um alle flüchtigen organischen Verbindungen von den Oberflächen der Räume zu entfernen, durchaus vernünftig und bereits eine der Forderungen der Leadership in Energy and Environmental Design (LEED)-Zertifizierung, der US-Version von BREEAM.

Ein solch gründliches Durchlüften geschieht jedoch nicht über Nacht. Je nach Größe des Gebäudes müssen Lüftungssysteme bis zu 20 Tage durchgehend in Betrieb sein, um die Räume mit dem erforderlichen Luftvolumen zu durchströmen. Darüber hinaus kann das Durchlüften erst beginnen, nachdem alle Einbauten, Oberflächen und Möbel im Gebäude installiert wurden, da genau diese häufig die Schadstoffquelle sind. Es ist schwer vorstellbar, wie diese zusätzlichen Wochen noch in das Programm eines typischen Bauprojekts integriert werden sollen.

Nahrung nicht nur für den Geist

Gemäß den Anforderungen des WELL-Standards für Lebensmittel, dürfen Getränke, die in Gebäuden zum Konsum angeboten werden, maximal 30 Gramm Zucker pro Flasche oder Dose enthalten. Damit sind viele Softdrinks ausgeschlossen. Nahrungsmittel dürfen keine Transfette (teilweise hydrierte Öle oder Fette) enthalten. Transfette sind in den meisten Märkten nicht deklarierungspflichtig. Inzwischen verzichten die meisten Hersteller zwar auf Transfette, aber in manchen Backwaren, Kuchen und Keksen sind sie nach wie vor enthalten.

Lebenslange Verpflichtung

WELL basiert auf der tatsächlichen Leistung im Gebäudebetrieb und hebt sich damit von den meisten anderen Methoden der Gebäudebewertung ab. Nach Fertigstellung wird der Gebäudebetrieb bewertet und alles Messbare gemessen.

Das Audit umfasst auch die Bestimmung der Wasser- und Luftqualität, der Farbtemperatur des Lichts, der Heiztemperatur, der Schallpegel und der Schallübertragung. Auch Gestaltungsmerkmale, wie die Installation flexibler Arbeitsplätze, einschließlich der Bereitstellung von Stehschreibtischen, werden von den Auditoren stichprobenmäßig überprüft. Und das ist noch nicht alles. Die Zertifizierung muss alle drei Jahre wiederholt werden und Aufzeichnungen über Befragungen zur Erfahrung der Gebäudenutzer (Post-Occupancy Surveys), Instandhaltungsprotokolle und Messungen von Umweltparametern, wie z. B. der Luft- und Wasserqualität, sind kontinuierlich bereitzustellen. Eine Zertifizierung nach dem WELL-Standard ist eine lebenslange Verpflichtung.

Andere Länder, andere Sitten?

WELL wurde in den Vereinigten Staaten entwickelt. Es kann daher sein, dass uns bei der Anwendung des Standards in Europa manches seltsam erscheint. Einige Unterschiede können sich aber auch als durchaus hilfreich bei der Zertifizierung erweisen. Ein Beispiel hierfür ist das Rauchverbot in Gebäuden, das in den meisten europäischen Ländern bereits umgesetzt ist. Auch unsere hohen Standards in den Bereichen Wasseraufbereitung und Qualität helfen uns unter Umständen bei der Zertifizierung zu punkten. Neuere Erfahrungen haben allerdings gezeigt, dass wir unser Wasser möglicherweise trotz allem filtern müssen, um die hohen Anforderungen von WELL zu erfüllen. Manche Ideen des WELL-Standards, zum Beispiel in den Bereichen bewusste Ernährung und Biophilie (die Liebe des Menschen zur Natur), kommen uns vielleicht etwas ungewöhnlich vor, aber diese Themen rücken mehr und mehr ins Bewusstsein. Dies gilt insbesondere für Unternehmen, die um Mitarbeiter konkurrieren und zunehmend feststellen, dass Mitarbeiter ihre Arbeitgeber nicht nur nach der Qualität der Arbeit, sondern auch nach der Qualität des Arbeitsplatzes auswählen.

Wohl ausgewogen

Das Kapitel des WELL-Standards zum „Psychischen Wohlbefinden“ unterstreicht den engen Zusammenhang von physischer und psychischer Gesundheit und stellt heraus, dass Stress als einer der Hauptrisikofaktoren für viele chronische Krankheiten gilt. Dieses Kapitel fordert einen ausgewogenen Lebensstil, der gesunde Schlafgewohnheiten fördert. Organisationen, die diese freiwilligen Punkte erreichen möchten, brauchen eine Reihe von Grundsätzen. So müssen sie ihren Mitarbeitern beispielsweise ermöglichen, die berühmt-berüchtigten Nachtflüge zu meiden, nach denen sich die Geschäftsreisenden benommen und verwirrt fühlen. Die jüngsten Erfahrungen mit WELL zeigen, dass die Einbeziehung der Personalabteilung mindestens ebenso wichtig ist wie die Einbeziehung der Planungsteams bei der Gebäudeausstattung.

Die Dinge in Ordnung bringen

Der WELL-Standard wirkt sich aktuell nur auf einen sehr kleinen Prozentsatz der Gebäude aus. Das bedeutet, dass nur einige wenige von uns in den Genuss kommen, in gesunden Gebäuden zu wohnen, zu arbeiten oder sich von Krankheiten zu erholen. Aber der WELL-Standard ist ein neuer, freiwilliger Standard, der uns zeigt, wie die Gebäudeleistung verbessert werden kann. Dies wiederum sollte sich darauf auswirken, was wir künftig in der Praxis als Standard ansehen. Geht man davon aus, wie der WELL-Standard in den USA aufgenommen wurde, dann gibt es durchaus eine Nachfrage nach höheren Gebäudestandards.

Das Bestreben, den Stress zu verringern, der durch unsere Arbeitsumgebung verursacht wird, sei es durch Ablenkungen, schlechte Haltung und Schadstoffe oder durch Bedingungen, die unseren Biorhythmus und unsere Hormone durcheinander bringen, erscheint durchaus vernünftig. WELL mag derzeit noch eine freiwillige Zertifizierung sein, aber das ultimative Ziel ist, diese Best Practice zur Norm zu erheben.

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Frauengesundheit

Moderne hormonelle Präparate zur Empfängnisverhütung erweisen sich als sehr verlässlich gegen eine ungeplante Schwangerschaft. Zudem sind sie reversibel - eine Frau kann schwanger werden, sobald sie die Anwendung beendet.

Die Möglichkeit, bewusst zu entscheiden, ob und wann Kinder gewünscht sind, hat auch die Rolle der Frau in der Gesellschaft erheblich gestärkt. Dank moderner hormoneller Verhütungsmittel können Paare heute ihre Familie zuverlässig planen und ihre Sexualität ohne Angst vor einer ungeplanten Schwangerschaft genießen.

Hormonelle Verhütungsmittel enthalten Hormone, die ähnlich wirken wie die natürlichen Sexualhormone Östrogen und Progesteron, die im Körper der Frau gebildet werden. Es gibt mehrere unterschiedliche Methoden der hormonellen Verhütung. Dazu gehören etwa die oralen Kontrazeptiva, besser bekannt als „die Pille“, das Intrauterinsystem (IUS), auch Hormonspirale genannt, das Verhütungspflaster, der Vaginalring, Implantate sowie Injektionspräparate.

Jede Form der hormonellen Verhütung muss individuell für die betreffende Frau verschrieben werden, meist von der Frauenärztin bzw. dem Frauenarzt. Bei der Wahl der besten Methode müssen mehrere wichtige Faktoren berücksichtigt werden: das Alter der Frau, ihre medizinische Vorgeschichte, ihr allgemeiner Gesundheitszustand, ihre aktuelle Lebenssituation, ihre persönlichen Vorlieben, und nicht zuletzt ihre Erwartungen an das gewählte Verhütungsmittel.

Kombinationspillen sind mit verschiedenen Arten von Gestagenen erhältlich. Einige Gestagene haben neben ihrem empfängnisverhütenden Effekt zusätzliche Wirkungen. Ein Beispiel ist das Gestagen Drospirenon, das dem natürlichen Gestagen des weiblichen Körpers, Progesteron, sehr ähnlich ist. Aufgrund seiner Eigenschaften wirkt Drospirenon einer östrogenbedingten Wassereinlagerung im Körper und den damit verbundenen Symptomen entgegen. Heute sind Pillen mit dem Wirkstoff Drospirenon die weltweit am häufigsten verschriebenen Präparate zur oralen Empfängnisverhütung.

In vielen Ländern ist eine Pille mit Drospirenon erhältlich, die ein Einnahmeschema hat, bei dem die Frau 24 Tage lang Pillen mit den aktiven Wirkstoffen nimmt, gefolgt von nur vier Tagen mit Pillen, die keinen Wirkstoff enthalten. Bedingt durch die speziellen Eigenschaften von Drospirenon und die Vorteile dieses Einnahmeschemas vermindert diese Pille die typischen Hormonschwankungen und die damit verbundenen Symptome, wie man sie oft bei Pillen mit dem konventionellen 21/7-Einnahmeschema findet. (Bei konventionellen Pillen nimmt die Frau 21 Tage lang Pillen mit Wirkstoff, danach folgen 7 Tage Pause bzw. 7 Pillen ohne Wirkstoff.) Diese Pille ist in einigen Ländern der Welt, darunter auch in den USA, für drei Indikationen zugelassen: orale Kontrazeption, Behandlung einer mäßig starken Akne, und Behandlung der emotionalen und körperlichen Symptome der Prämenstruellen Dysphorie (PMDD), der schwersten Form des prämenstruellen Syndroms (PMS).

Zudem gibt es Verhütungspillen, die Anwenderinnen zusätzlich mit einer täglichen Menge an Folat, einem B-Vitamin, versorgen. Es ist allgemein bekannt, dass Folate in den ersten Schwangerschaftswochen eine wichtige Rolle spielen. Folat ist ein essenzieller Nährstoff, mit dem viele Frauen im gebärfähigen Alter nicht ausreichend versorgt sind. Es ist wissenschaftlich belegt, dass das Auftreten von Neuralrohrdefekten oder Fehlbildungen von Gehirn und Rückenmark durch einen ausreichend hohen Folatspiegel einen Monat vor Schwangerschaftsbeginn sowie in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft verringert werden kann. Bei Absetzen der Pille oder fehlerhafter Einnahme besteht die Möglichkeit, dass Frauen schwanger werden, ohne sich bei ihrem Arzt über Beachtenswertes für die Zeit vor der Empfängnis beraten zu lassen. In solchen Fällen kann eine Kombination von oralen Kontrazeptiva mit Folat das Risiko eines Neuralrohrdefekts mindern. Diese kombinierten Verhütungspillen gibt es in zwei Einnahmeschemas - 24/4 (24 Pillen mit aktivem Wirkstoff kombiniert mit Folat sowie vier Pillen, die nur Folat enthalten) und 21/7 (nach 21 Pillen mit aktivem Wirkstoff und zusätzlichem Folat folgen 7 Pillen ohne Hormone, die nur Folat enthalten). Kombinierte orale Kontrazeptiva sind in den USA und in einigen anderen Ländern der Welt zugelassen.

Ferner wird auch eine niedrig-dosierte Drospirenon-haltige Pille mit einem flexiblen, verlängerten Einnahmeschema angeboten. Dies ermöglicht den Anwenderinnen, ihre Regelblutungen flexibel nach ihren jeweiligen Bedürfnissen zu planen. Dabei kann die Anzahl und der Zeitpunkt der Blutungen innerhalb der durch das Einnahmeschema gegebenen Grenzen gewählt werden. Im Rahmen des flexiblen Einnahmeschemas nehmen die Anwenderinnen mindestens 24 und höchstens 120 Tage lang täglich eine Tablette ein. Zwischen dem 25. Tag und dem 120. Tag können sie entscheiden, wann sie eine viertägige Einnahmepause einlegen wollen, wodurch die Regelblutung ausgelöst wird. Das gibt Frauen die Möglichkeit, die Anzahl der Regelblutungen bis auf drei pro Jahr zu reduzieren. Eine neuartige digitale Dosierhilfe unterstützt bei der Anwendung des neuen Einnahmeschemas und erinnert an den richtigen Zeitpunkt der Pilleneinnahme.

Orale Kontrazeptiva („die Pille”)

Spricht man von oralen Kontrazeptiva oder einfach von „der Pille”, dann ist im Allgemeinen die so genannte Kombinationspille gemeint. Sie enthält ein Östrogen und ein Gestagen. Das Gestagen sorgt dabei für die eigentliche Verhütung, während das Östrogen den regelmäßigen Monatszyklus aufrechterhält. Die Kombinationspille ist nach wie vor die populärste aller Formen der hormonellen Verhütung.

Im Lauf der letzten 50 Jahre wurden viele verschiedene neue Gestagene für den Einsatz in der Pille entwickelt. Die Östrogen-Komponente blieb jedoch immer gleich: Praktisch alle Pillen enthalten das Östrogen Ethinylestradiol. Seit Mai 2009 gibt es eine Pille, deren Östrogen sich von dem praktisch aller anderen Pillen unterscheidet. Diese Pille enthält Estradiolvalerat, das im Körper sehr schnell in Estradiol umgewandelt wird. Estradiol ist dasselbe Östrogen, das auch im Körper der Frau gebildet wird.

Das Intrauterinsystem (IUS) besteht aus einem flexiblen, T-förmigen Kunststoffträger, der umgeben ist von einem dünnen hormonhaltigen Zylinder. Dieser Zylinder gibt langsam und gleichmäßig kleine Mengen des Hormons Levonorgestrel ab. Das IUS wird von der Frauenärztin bzw. dem Frauenarzt direkt in die Gebärmutter der Frau eingesetzt und kann dort bis zu drei oder fünf Jahre verbleiben, abhängig vom dem eingesetzten IUS. Die Frau spürt das IUS nicht. Sobald die Frauenärztin bzw. der Frauenarzt das IUS wieder entfernt, stellt sich die natürliche Fertilität der Frau wieder ein.

Die empfängnisverhütende Wirkung des IUS unterscheidet sich von der einer normalen Pille. Der weibliche Hormonzyklus und der Eisprung werden praktisch nicht beeinflusst. Die Wirkung des IUS beruht hauptsächlich auf dem lokalen Effekt des abgegebenen Hormons. Das IUS bewirkt, dass der Schleim im Gebärmutterhals fest und undurchlässig wird, so dass Samenzellen ihn nicht durchdringen können. So erreichen sie nicht die Gebärmutter.

Wenn für Frauen die Familienplanung abgeschlossen ist, gilt das für die Verhütung noch nicht – denn schwanger werden kann „frau“ bis zum Einsetzen der Wechseljahre. Damit die Gedanken nicht ständig um eine Verhütungsmethode kreisen, bietet Bayer nun ein Verfahren ohne operativen Eingriff zur dauerhaften Verhütung an.

Die Sterilisation führt der Frauenarzt entweder im Krankenhaus oder in seiner Praxis durch – danach können die meisten Frauen nach Hause gehen. Bei der Methode setzt der Arzt nach lokaler Betäubung mit Hilfe eines Hysteroskops flexible Mikrospiralen in beide Eileiter ein. In den nächsten drei Monaten entsteht um die Mikrospiralen Gewebe, das eine natürliche Barriere in den Eileitern bildet und so die Spermien daran hindert zu den Eizellen zu gelangen. Um herauszufinden, ob diese Methode für die betreffende Frau geeignet ist, sollte die Frau ihren Arzt konsultieren.

Hinweis für Patienten

Jeder Körper reagiert anders auf Medikamente. Deswegen können wir Ihnen nicht sagen, welches Medikament für Sie das richtige ist. Bitte fragen Sie Ihren Arzt.

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PATIENTEN-INFORMATION

Zusammenfassend können wir feststellen, dass es derzeit keine wirklich überzeugenden Argumente gegen das Eintreffen der technologischen Singularität gibt, und dass wir daher davon ausgehen sollten, dass sie mit großer Wahrscheinlichkeit stattfinden wird, auch wenn wir über den Zeitpunkt nur spekulieren können. Sie wird alles in den Schatten stellen, was wir bisher an technologischen Entwicklungen und Umbrüchen erlebt haben. Zum ersten mal wird es auf unserem Planeten Wesen geben, die dem Menschen in jeder Hinsicht überlegen sind und wir werden daher unsere intellektuelle Führungsrolle abgeben müssen. Wenn man sich das durch Menschen verursachte Leid und Elend ansieht, muss man das aber nicht zwangsläufig bedauern. Auf der anderen Seite können wir auch nicht absolut sicher sein, dass die Maschinen diesbezüglich wirklich besser sind. Es scheint aber zumindest bei Menschen eine Korrelation zwischen Intelligenz und verminderter Aggressivität bzw. Gewalt zu geben. Es ist zu hoffen, dass das auch bei Maschinen zutrifft. Insofern besteht durchaus nicht nur Hoffnung für das Überleben der Menschheit, sondern auch für eine erheblich höhere Lebensqualität der Menschen.

Literatur zum Thema:

Bostrom, N., Superintelligenz: Szenarien einer kommenden Revolution. Suhrkamp Verlag, 2014

Kurzweil. R.: Menschheit 2.0: Die Singularität naht. Lola Books; Auflage: 2., 2., durchgesehene Auflage (1. Oktober 2014)

Kurzweil. R. Das Geheimnis des menschlichen Denkens: Einblicke in das Reverse engineering des Gehirns . Lola Books; Auflage: Erste Ausgabe (17. Februar 2014)

Vowinkel, B., Maschinen mit Bewusstsein, wohin führt die künstliche Intelligenz? Wiley-VCH (2006)

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Auf dem Weg zum Transhumanismus? In "eigene Artikel"

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Ich habe den Artikel mit Begeisterung gelesen, da mich genau diese Thematik auch beschäftigt. Jedoch finde ich, dass mit dem Thema „Intelligenz“ vorsichtiger umgegangen werden sollte. Zwar ist es nach derzeitigem wissenschaftlichen Stand so, dass wir davon ausgehen müssen nicht mehr als eine Maschine auf biologischer Grundlage zu sein. Vielleicht stimmt dieser Fakt jedoch nicht und es existieren mehr Einflüße. Ob dies nun „Seele“ oder sonstwie genannt wird, ist da eher zweitrangig. Wichtig ist, es sollte nicht vernachlässigt werden, dass die Menschheit im Grunde genommen noch sehr wenig weiß. Dies fängt auf Mikroebene an, wo wir erst kürzlich das Gottesteilchen beweisen konnten, und setzt sich in allen Ebenen darüber fort. Nicht einmal die Gesamtanzahl an Planteten in unserem Sonnensystem ist endgültig bekannt. Vor diesem Hintergrund der umfassenden, nahezu universellen Unwissenheit der Menschheit und der Wissenschaft, ist es vielleicht sinnvoller, heutige Vermutungen als Axiome zu nutzen, um die vergangenen Entwicklungen in die Zukunft zu extrapolieren.

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